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104. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft 2006
Abstract
Abstract
SA.16.06 Behandlung der konnatalen Dakryostenose Grewe S., Busse H. Universitäts-Augenklinik Münster Die konnatale Stenose der ableitenden Tränenwege tritt bei ca. 5% aller Neugeborenen regelmäßig auf. Es zeigt sich hierbei ein familiär gehäuftes Auftreten, welches ein- oder beidseitig situiert sein kann. Die häufigste Ursache ist eine Verlegung des Ductus Nasolacrimalis durch eine persistierende Hasner´sche Membran bzw. einen persistierenden Schleimpropf. Neben diesen angeborenen Veränderungen der ableitenden Tränenwege können weitere Veränderungen, wie Tränenwegsaplasien von Tränenpunkt-, Canaliculus- und Ductus Nasolacrimalis, wie auch angeborene Tränenwegsdivertikel oder überzählige Strukturen der ableitenden Tränenwege, z. Bsp. Mehrfachanlagen von Tränenpünktchen oder Fistelbildungen von Tränensack und Canaliculus, zu einer Epiphora-symptomatik führen. Tränenwegsbeteiligungen bei Gesichtsspalten bzw. angeborenen Gesichtsschädeldysmorphien bedürfen gesonderter interdisziplinäre Untersuchungsstrategien. Untersuchungs- und Behandlungsmethoden werden ausführlich anhand eines Videos zur Tränenwegspülung mit bikanalikulärer Silastikschlauchintubation zur Nase nach "Münsteraner Art" und anhand eines Flow Charts dargestellt
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