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104. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft 2006
Abstract
Abstract
SO.14.12 Darstellung von M-Zellen im Konjunktiva-assoziierten lymphatischen Gewebe (CALT) des Kaninchens mit konfokaler in-vivo Mikroskopie (RLSM) Knop E.1, Knop N.2, Zhivov A.3, Pleyer U.4, Rieck P.4, Velhagen K. H.4, Stave J.3, Guthoff R.3 1Forschungslabor der Augenklinik, CVK, CharitĂ© - UniversitĂ€tsmedizin Berlin; 2Abt. fĂŒr Zellbiologie in der Anatomie, Medizinische Hochschule Hannover; 3UniversitĂ€ts-Augenklinik Rostock, 4UniversitĂ€ts-Augenklinik, CVK, CharitĂ© - UniversitĂ€tsmedizin Berlin Ziel: M-Zellen sind eine wichtige zellulĂ€re Komponente im Schleimhautimmunsystem der AugenoberflĂ€che und dienen dem Transport von luminalen Antigenen zu den lymphatischen Zellen. Nachdem wir ihre Existenz im CALT des Kaninchens ultrastrukturell nachweisen konnten, sollte untersucht werden, ob sie auch mit konfokaler Mikroskopie (Rostock Laser Scanning Microscope, RLSM) nachweisbar sind. Methode: Die nasale Follikelzone der Unterlid-Konjunktiva normaler Kaninchen (3) wurde an paraformaldehydfixierten, flachen, feuchten TotalprĂ€paraten mit dem RLSM untersucht und mit histologischen u. immunhistologischen (6), Raster- (REM, 4) u. Transmissions- (TEM, 4) elektronenmikroskopischen Befunden verglichen. Ergebnisse: Mit dem RLSM lieĂen sich die beim Kaninchen auftretenden prominenten Follikel darstellen. Innerhalb der Follikel fand sich ein helles Maschenwerk, das vermutlich dem lympho-retikulĂ€ren GerĂŒst des lymphatischen Gewebes entspricht und in das die Lymphozyten als zahlreiche rundliche, hellere Körper eingelagert waren. Das follikel-assoziierte Epithel (FAE) bestand aus polygonalen hellen und dunklen Zellen verschiedener GröĂe Ă€hnlich dem REM-Bild. In Höhlen der gröĂeren Zellen befanden sich Gruppen kleiner heller Körperchen, die entweder frei zum Lumen lagen oder von einer oberflĂ€chenlichen Zellschicht bedeckt waren. Die Höhlungen konfluierten teilweise zu gröĂeren RĂ€umen. Dies entspricht dem ultrastrukturellen Aufbau vom M-Zellen, die in zytoplasmatischen Taschen Lymphozyten enthalten und deren fragile oberflĂ€chliche Lamelle teilweise bei der PrĂ€paration eröffnet wird. Schlussfolgerungen: Mit dem RLSM sind konjunktivale Follikel in situ und auch Details des Aufbaus von antigentransportierenden M-Zellen erkennbar. Dies erlaubt weitere Forschritte bei der Untersuchung des funktionell wichtigen Augen-assoziierten lymphatischen Gewebes (EALT).
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