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104. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft 2006

Abstract
Abstract

FR.06.08

Topographie-gestĂĽtzte Zweitbehandlungen nach LASIK

Kermani O.1, Gerten G.1, Schmiedt K.1, Oberheide U.2
1Augenabteilung der PAN-Klinik am Neumarkt, Köln; 2Laserforum Köln e.V.

Ziel: Überprüfung der Wirksamkeit von topographie-geführten Zweitbehandlungen bei Fällen von relevanten postoperativen Aberrationen.
Methode: In 32 Fällen wurde eine Zweitbehandlung nach LASIK wegen angegebenen Symptomen wie Doppelbildern, Halos, Blendung und Nachtsehstörungen indiziert. Hierfür wurde aus den gemessenen Topographiedaten (OPD-Scan) ein Abtragsprofil zur Erzeugung einer regulären Hornhaut-Oberfläche errechnet und zur Ansteuerung des Excimer-Lasers verwendet (Final-Fit-Software). Die Behandlung wurde nur durchgeführt, wenn das vorgeschlagene Abtragsprofil eine gute Korrelation zur ebenfalls gemessenen Gesamt-Wellenfront des Auges aufwies. Präoperativ betrug das mittlere sphärische Äquivalent -1.11±0.55 dpt, der durchschnittliche MTF-Wert 0.34, der mittlere Wellenfront-Fehler 0.73. Der durchschnittliche unkorrigierte Visus lag bei 0.63, bestkorrigiert bei 1.0.
Ergebnisse: 3 Monate nach der Zweitbehandlung sphärisches Äquivalent bei -0.13±0.38 dpt, mittlerer MTF-Wert 0.38, mittlerer Wellenfront-Fehler bei 0.63, durchschnittlicher unkorrigierter Visus 0.9, bestkorrigiert 1.0.
Schlussfolgerungen: Obwohl in einigen Fällen subjektiv kein positiver Effekt wahrgenommen wurde, konnte bei den meisten Patienten mit aberrationsbedingten Sehstörungen nach LASIK eine subjektive und objektive Besserung erreicht werden.


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