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104. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft 2006
Abstract
Abstract
SO.14.02 2-Photonenmikroskopie – minimal-invasive Bildgebung in der Ophthalmologie Oetke A.1, Steven P.1, Nuurei T.1, Hüttmann G.2, Koop N.2, Birngruber R.2, Laqua H.1 1Augenklinik, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Lübeck; 2Institut für Biomedizinische Optik, Universität Lübeck, Lübeck Ziel: Die 2-Photonenmikroskopie ist eine neue optische Technik, die eine hochaufgelösende minimal-invasive Bildgebung ermöglicht. Erste ex-vivo-Bilder von okulären Geweben verschiedener Spezies sollen einen Überblick über die Möglichkeiten und Grenzen dieser innovativen neuen Technologie geben. Methode: Ex-vivo-Autofluoreszenzabbildungen von unfixierten okulären Geweben von Schwein, Maus und Kaninchen sowie Messungen der Fluoreszenzlebenszeiten mit variablen Anregungswellenlängen wurden angefertigt. Ergebnisse: Gewebe der Augenoberfläche wie Bindehaut und Hornhaut werden ohne weitere Präparation der Bulbi in zellulärer und subzellulärer Auflösung dargestellt. Aufnahmen der Netzhaut sind nach entsprechender Präparation möglich. Die Wahl unterschiedlicher Wellenlängen ermöglicht die Abgrenzung zellulärer von azellulären Elementen mit tomographischen Rekonstruktionen der Bilderstapel. Fluoreszenzlebenszeitmessungen erlauben die weitere Charakterisierung einzelner Gewebekomponenten. Schlussfolgerungen: Die 2-Photonenmikroskopie ist ein innovatives minimal-invasives Bildgebungsverfahren, das zur Zeit in grundlagenwissenschaftlichen Fragestellungen eingesetzt wird, aber Potential für den Einsatz in der klinischen ophthalmologischen Diagnostik besitzt.
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