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104. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft 2006

Abstract
Abstract

SA.01.15

Bevacizumab als Mono- und Kombinationsbehandlung mit photodynamischer Therapie von chorioidalen Neovaskularisationen bei Pseudoxanthoma elasticum

Ladewig M. S., Karl S. E., Hamelmann V., Helb H.-M., Eter N., Scholl H. P. N., Holz F. G.
Universitäts-Augenklinik Bonn

Ziel: Evaluation der funktionellen und morphologischen Ergebnisse nach intravitrealem Bevacizumab (Avastin) als Mono- und Kombinationstherapie mit Photodynamischer Therapie (PDT) von chorioidalen Neovaskularisationen bei Pseudoxanthoma elasticum.
Methode: Acht Patienten mit molekuargenetisch gesichertem PXE und chorioidalen Neovaskularisationen wurden mit 1,5mg intravitrealen Bevacizumab behandelt. Zwei Patienten erhielten zusätzlich eine PDT mit Verteporfin innerhalb einer Stunde nach intravitrealer Injektion von Bevacizumab. Vor Therapie, 4, 8 und 12 Wochen nach Therapie erfolgte eine Befundkontrolle durch best korrigierten Visus, optische Kohärenztomographie (OCT) und Fluorescein-Angiographie.
Ergebnisse: Drei Patienten zeigten einen Visusanstieg von mehr als 3 Zeilen 12 Wochen nach Therapie. Ein Visusabfall von mehr als 3 Zeilen wurde bei keinem Patienten innerhalb der Nachbeobachtungszeit von 12 Wochen beobachtet. Im OCT nahm die mittlere retinale Dicke 12 Wochen nach Therapie um 110 µm ab. Fluoresceinangiographisch zeigte sich eine deutliche Reduktion der Hyperfluoreszenz im Bereich der CNV. Eine erneute intravitreale Injektion von Bevacizumab wurde bei drei Patienten durchgeführt. Es traten keine Komplikationen auf.
Schlussfolgerungen: Intravitreales Bevacizumab als Mono- und Kombinationsbehandlung mit PDT und Verteporfin erscheint als sicheres und wirksames Therapieverfahren bei chorioidalen Neovaskularisationen, die bei Angioid streaks im Rahmen eines Pseudoxanthoma elasticums auftreten können.
Unterstützung: DFG Heisenberg fellowship SCHO 734/2-1; EU FP6, Integrated Project "EVI-GENORET" (LSHG-CT-2005-512036)


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