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104. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft 2006

Kurse

22. 9. 2006 Freitag Friday
   
K-11 Konfokale In-vivo-Mikroskopie K-11
In vivo confocal microscopy
   
Zertifizierung: Kategorie A, Punkte 2
   
8.30 - 10.00 Uhr

Konferenzraum 11 Madrid

Moderation:
Guthoff R. F. (Rostock)

Dozenten:
Baudouin C. (Paris, F), Guthoff R. F. (Rostock), Labbé A. (Paris, F), Nubile M. (Chieti, I), Szaflik J. P. (Warsaw, PL)

Teilnahmegebühr:
€ 80

Teilnehmerzahl:
max. 80

Die konfokale in vivo-Mikroskopie ermöglicht es, Bulbuswandstrukturen, insbesondere die Hornhaut, mit einer Vergrößerung bis zu 800fach abzubilden.

Auf diese Weise wird es möglich, die Zelldichte des Hornhautepithels getrennt nach superfizial, intermediär und Basalschicht quantitativ zu erfassen und so Veränderungen, wie sie beim trockenen Auge oder nach Kontaktlinsentragen auftreten, zu beschreiben und den klinischen Befund zu präzisieren. Der subepitheliale Nervenplexus wird in seiner Komplexität dargestellt, und Veränderungen bei Innervationsstörungen, z.B. der herpetischen Keratitis nach Trigeminus-Schädigungen und im Rahmen der Reinnervation nach refraktiver Hornhautchirurgie können quantitativ erfasst und das Wundheilungsverhalten beschrieben werden. Die Keratozyten können in Abhängigkeit ihrer Dichte (im vorderen Stroma finden sich ca. doppelt so viel Keratozyten pro Volumeneinheit als im zentralen Stroma) quantifiziert werden, ihr Aktivierungsgrad aufgrund der Darstellung des Zytoplasmas der einzelnen Zellen beschrieben werden und so Aussagen zur metabolischen Aktivität semiquantitativ gemacht werden. Das Endothel ist vergleichbar der Spiegelmikroskopie sichtbar. Zum ersten Mal wird es möglich, in vivo die Antigen-präsentierenden Langerhanszellen darzustellen und Krankheitsprozessen zuzuordnen. Mit der konfokalen in-vivo Mikroskopie erhaltene Befunde lassen eine Subdifferenzierung des trockenen Auges,Wundheilungsstörungen nach refraktiver Chirurgie sowie die mikroskopische Beurteilung unterschiedlicher Formen von Sickerkissen nach fistulierender Glaukomchirurgie zu. Neoplastische Veränderungen von Hornhaut, Bindehaut und Lidhaut werden der ex-vivo Histologie vergleichbar dargestellt und die Wertigkeit im Rahmen der Ophthalmoonkologie diskutiert.

Information is given how to differentiate subpopulations of the epithelium (superficial, intermedial, basal cells) as well as overall epithelial thickness measurements. This is exemplified in normal individuals, contact lens wearers and patients with various kinds
of ocular surface disease. Stromal keratocytes are displayed and quantified in different corneal layers. Information on keratocyte activation by higher densities of scatterers in the cytoplasm is possible, indicating increased metabolic activity. A more widespread use of in vivo confocal microscopy will allow to judge woundhealing in all kinds of corneal disease and repair mechanism such as corneal reinnervation following refractive corneal surgery.
Cell populations such as Langerhans cells are displayed and quantified allowing information on immunological corneal activity in vivo.Wound healing modulation in glaucoma filtering surgery can be displayed on a cellular level and microcyst formation depending on the influence of Mitomicin C and 5-FU are demonstrated at various stages after surgery. This information may influence the postoperative management considerably. The scope of the course is to spread knowledge on in vivo confocal microscopy which recently has become easy to handle with improved imaging quality and possibilities of quantitative evaluation of ocular surface structures including cornea, conjunctiva, sclera and the tarsal plates.

   

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