Konferenzraum 11 Madrid
Moderation:
Geerling G. (Würzburg)
Dozenten:
Geerling G. (Würzburg), Grus F. H. (Mainz), Hartwig D. (Lübeck),
Henschler R. (Frankfurt/Main), Hoerauf H. (Lübeck), Seitz B. (Homburg/Saar)
Teilnahmegebühr:
€ 100
Teilnehmerzahl:
max. 80
Blutprodukte werden in der Therapie von Erkrankungen der Augenoberfläche, wie z. B.
persistierenden Epitheldefekten oder schwerem quantitativem Tränenmangel, aber auch
als Adjuvans in der Makulachirurgie eingesetzt. Neben kommerziell erhältlichem
Gewebekleber aus Fibrin, werden unkonservierte Blutprodukte dabei oft aus Eigenblut
hergestellt. Insbesondere Augentropfen aus Eigenserum und Thrombozytenkonzentrate
haben in den letzten Jahren zunehmende Verbreitung gefunden. Bei Herstellung aus
Eigenblut sind Blutprodukte prinzipiell nicht allergen. Sie haben biomechanische und
biochemische Eigenschaften, die die Regeneration okulärer Gewebeverbände besser
unterstützen als pharmazeutische Produkte. Ihr hoher Gehalt an Wachstumsfaktoren,
Vitaminen und Fibronektin soll die Gliazellproliferation und damit den operativen
Verschluß von Defekten der Augenoberfläche aber auch von Makulaforamina fördern.
Neben den Indikationen und klinischen Ergebnissen der Anwendung von Serum und
anderen Blutprodukten am Auge werden in diesem Kurs die bei der Produktion und
Verwendung erforderlichen Schritte, die notwendigen Maßnahmen der Qualitätskontrolle
sowie arzneimittelrechtliche Aspekte dargestellt und diskutiert.
Geerling G. (Würzburg)
Indikationen für die Anwendung
Hartwig D. (Lübeck)
Praktisches Vorgehen bei der Herstellung
Geerling G. (Würzburg)
Serum-Augentropfen bei trockenem Auge und Epitheldefekte
Seitz B. (Homburg/Saar)
Serum-Augentropfen nach Keratoplastik
Hoerauf H. (Lübeck)
Thrombozytenpräparate in der Makulachirurgie
Henschler R. (Frankfurt(Main)
Arzneimittelrechtliche Aspekte
Grus F. H. (Mainz)
Erfahrungen und praktische Tipps zur rechtskonformen
Umsetzung – Das „Mainzer Modell“
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